SUPERVISION

Supervision begleitet Einzelne, Gruppen, Teams und Organisationen bei der Reflexion, Verbesserung und Zielfindung ihres privaten und beruflichen Handelns. Sie ist eine spezielle Form der Beratung, die in persönlichen bzw. beruflichen Angelegenheiten begleitend und unterstützend von Menschen bzw. Teams in Firmen genutzt wird. Dabei werden Fragen und Themen, die sich aus diversen Anforderungen ergeben, besprochen, geklärt und verschie-denste Handlungsmöglichkeiten zur Zielerreichung erarbeitet.

In der ältesten Tradition, besonders in den USA, verstand man unter Supervision die Praxisanleitung durch einen Vorgesetzten. Supervisionsgespräche dienten dazu, pro-fessionelles Handeln mit den Mitarbeitern zu besprechen und bestimmtes Verhalten anzuleiten. Der Supervisor war damals auch meist der direkte Vorgesetzte.

 

Heute wird Supervision in der Regel von externen und unabhängigen Supervisoren geleistet. Um den Anforderungen dieser professionellen Beratungsform gerecht zu werden, ist eine fundierte Ausbildung Voraussetzung. Zur Qualitätssicherung gibt es bestimmte Zugangsberufe und anerkannte Ausbildungen, welche die SupervisorInnen erfüllen müssen.

 

Supervision kann in vielen Bereichen eingesetzt werden:

+ Zur persönlichen Entwicklung
+ Zur Ziel- und Strategienfindung
+ Zur Entscheidungshilfe bei aktuellen Anlässen
+ Bei Begleitungs- und Veränderungsprozessen
+ Zur Hilfe bei der Bewältigung neuer Herausforderungen; privat und im Beruf
+ Zur Unterstützung von belastenden Konflikten und Arbeitssituationen
+ Zum Klären und Gestalten von Aufgaben, Aufträgen und neuen Funktionen
+ Für mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz
+ Zur Unterstützung bei Problemen wie Burnout, Mobbing, u.v.m.

 

ANGEBOTEN WIRD FOLGENDES SETTINGS:

  • Einzelsupervision (ein Gespräch zu zweit)
  • Gruppensupervision (für Supervisanden, die nicht in einem beruflichen Zusammenhang stehen, welche aber ähnliche Probleme haben; z.B. eine Gruppe von Ärzten, die in verschiedenen Krankenhäusern tätig sind)
  • Teamsupervision (für Supervisanden, die im Alltag zusammenarbeiten; z.B. die gesamte Abteilung einer Bank, von der Sekretärin bis zum Chef)
  • Fallsupervision: im Bereich der Traumatherapie nach Gallo, EDxTM sowie in PSI Psychosomatische Integration
In der Einzel- und Gruppensupervision stehen eher persönliches Verhalten und die zugrunde liegenden Werte, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle im Vordergrund. Jeder Teilnehmende bringt sich ein, um für sich zu lernen und Lösungen zu finden.


In der Teamsupervision geht es eher um das Miteinander, also um gemeinsame Zielerarbeitung, um Zusammenarbeit, Prozesse und Strukturen. Das Ziel ist gemeinsames Lernen und Lösungsfindungen, die für alle zufriedenstellend sind (persönliche Themen werden nur soweit mit einbezogen, als sie den gemeinsamen Prozess besonders behindern oder fördern)


In der Fallsupervision, die entweder in einem Gespräch zu zweit oder in Gruppen stattfindet, werden Fälle aus der beruflichen Praxis besprochen, um neue Wege für Lösungen und Ziele der PatientInnen bzw. KlientInnen zu finden.

 

Dr. Karin Neumann

+43 (0) 676 7613898

2380 Perchtoldsdorf
bei Wien

Elisabethstrasse 109

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