GENERATIONEN IM DIALOG - WORKSHOP (ab 18 Jahren)

 

LEITUNG: Dr. Karin Neumann & Dr. Monika Weis-Danhofer,

Psychotherapeutinnen

 

SEMINARZEITEN: 29.6.-1.7.2018 UND 23.-25.11.2018

(freitags von 16 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 19 Uhr, sonntags von 10 bis 14 Uhr)

 

SEMINARORT: 1140 Wien, Diesterweggasse 2, Tür 7

 

PREIS: Euro 440,-- pro Person (Sozialtarif bei Bedarf möglich)

 

ANMELDUNG: Ausschließlich schriftlich an: 

info@karin-neumann.at oder weisdanhofer@gmail.com

 

 

WOZU DIENT EIN "GENERATIONEN IM DIALOG" - WORKSHOP?

Generationenarbeit: Das emotionale Erbe bewältigen

In Familien geht vieles im Verborgenen vor sich – auch wenn wir meinen, das wäre in unserer Familie ganz bestimmt nicht so. Denn manchmal ist die „heile Welt“ nur eine hübsche Decke, unter der ganz sorgsam versteckt wird, was mit Angst oder Schmerz verbun-den ist. Alles Positive wie auch Problematische in unserem Eltern-haus hat Spuren hinterlassen und uns zu der Persönlichkeit ge-macht, die wir heute sind. Oft genug bleiben Verletzungen oder Konflikte bis ins Erwachsenenalter aufrecht – und dann hadern wir mit dem Elternteil oder – auch umgekehrt – mit der Tochter oder dem Sohn.

 

Generationenarbeit ist ein von den Psychotherapeuten Dr. Sabine und Roland Bösel ent­wickeltes Konzept, das hilft, Vergangenes auf-zuarbeiten, frühere Verletzungen zu heilen, Missverständnisse zu klären. Sie ist ein Weg der Versöhnung und der Wertschätzung, den Sie in direktem Kontakt mit Vater, Mutter, Tochter oder Sohn gehen. 

 

Dialog als entschleunigte Kommunikation

Im Unterschied zur Einzeltherapie oder bei Familienaufstellung setzen Sie sich bei der Generationenarbeit unmittelbar mit Ihrem Elternteil bzw. mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter auseinander. Die speziell entwickelten Dialoge von Dr. Sabine und Roland Bösel sor-gen dafür, dass nur einer spricht und der andere aktiv hinhört, ver-steht und akzeptiert.  Auf diese Art können Sie besser verstehen, warum Ihr Gegenüber sich so und nicht anders verhält, wie es zu seiner/ihrer Haltung Ihnen gegenüber gekommen ist. Viele Missver-ständnisse können somit aufgeklärt und Verletzungen geheilt wer-den.

 

Generationenarbeit ist eine Friedensarbeit im eigenen Haus

Durch die Dialoge  konzentrieren Sie sich auf die Essenz, auf das, was wirklich gesagt wur­de. Sie begreifen die Hintergründe und verstehen auf einer tieferen Ebene die Zusammen­hänge. Das ver-söhnt Sie mit Ihrer Vergangenheit. Generationenarbeit hat noch einen zweiten Effekt: Die Auseinandersetzung mit Ihrer Mutter, Ihrem Vater, Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter aktiviert verborgene Stärken oder macht Ihnen bewusst, welches Potenzial in Ihnen steckt.

 

Auch wenn Sie den Workshop gemeinsam mit anderen Genera-tionenpaaren besuchen, ist für Ihre Privatsphäre gesorgt. Persönliches und Intimes besprechen Sie nur mit Ihrer Genera-tionenpartnerin bzw. Ihrem Generationenpartner. Außerdem gilt für alle eine entsprechende Schweigepflicht, die Ihnen Schutz und Sicherheit garantiert. Dieser Workshop ist ab dem 18. Lebensjahr möglich!

 

Für den Generationen-Workshop melden Sie sich bitte immer ausschließlich zu zweit mit Mutter/ Vater bzw. Tochter/Sohn an. Bitte denken Sie daran, dass Sie von ihr bzw. ihm dazu auto-risiert sein sollten!

 

Nach Ihrer Anmeldung bekommen Sie beide getrennt ein E-Mail als Bestätigung mit weiteren Informationen.

 

Die Generationen-Workshops sind meist schon einige Wochen im Voraus ausgebucht. Melden Sie sich also möglichst bald an! Sie können sich auch auf die Warteliste setzen lassen. Sobald ein Platz frei wird, informieren wir Sie umgehend, damit Sie sich fix anmelden können!

 

Sehnsucht nach dem Heil-Sein

 

Menschen streben danach, heil zu sein. In Einzeltherapien oder bei einer Familienaufstellung können wir viel Klarheit erlangen und vieles verstehen. Und doch suchen wir oft weiter. Wir spüren, dass wir noch tiefer gehen müssen, damit Heilung stattfindet. Die Idee von Dr. Sabine und Roland Bösel war, dass es noch wirkungsvoller ist, sich mit dem Elternteil bzw. der Tochter oder dem Sohn direkt auseinanderzusetzen. Also haben sie eigene Dialoge entwickelt, die im direkten Kontakt mit dem Familienmitglied unter therapeutischer Begleitung geführt werden.

 

Heilung entsteht im Zwischenraum

 

Mit Zwischenraum meint das Ehepaar Bösel das, was zwischen zwei Menschen passiert; wie sie miteinander umgehen und kommuni-zieren. Denn die Art der Kommunikation ist das Ergebnis aller positiven wie negativen Erlebnisse, die wir mit dieser Person hatten. Wenn wir uns also in direktem Kontakt auseinandersetzen, können alte Wunden geheilt werden und Neues entstehen. In einer Einzel-therapie bleibt jedes Thema letztlich immer nur einseitig beleuchtet. Im Generationen-Workshop bauen wir eine Brücke zwischen den Generationen. Wir schaffen damit auch die Basis für eine neue Ent-wicklung in den nächsten Generationen.

 

Der Dialog schafft Akzeptanz und Verständnis auf beiden Seiten

 

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Veränderung geschieht bereits, wenn man erlebt, dass man vom Gegenüber gehört und ernst genommen wird! Wechselseitige Heilung und persönliche Ent-wicklung kann beginnen. Deshalb wird in den Dialogen stets "gespiegelt" (also Gehörtes im Zweiergespräch wiederholt, ohne es mit Eigenem zu vermischen!). 

 

Nur in Sicherheit können wir Neues wagen

 

Manche Menschen werden skeptisch, wenn sie sich vorstellen, private Themen im Rahmen einer Workshop-Gruppe zu bearbeiten. Abgesehen davon, dass Privates nicht im Plenum besprochen wird: Die Gruppe ist dabei für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der entscheidende Impuls, sich das zu trauen, was vielleicht bisher ver-borgen blieb. Es ist ähnlich wie beim Bergsteigen: In der Gruppe erreicht man leichter den Gipfel als alleine :).

 

Durch die verschiedenen Sichtweisen und Lebenseinstellungen entsteht ein hohes Sicherheitsnetz, denn es werden alle gleicher-maßen gehört und ernst genommen. Diese Sicherheit macht Mut, sich an Themen zu wagen, an die man sich alleine im Generations-Coaching oder in der Einzeltherapie kaum heran traut. Oft genug geht einem schon allein beim zuschauen ein Licht auf: Ohne dass man selbst eine Handlung setzt, lernt das Gehirn, das Beobachtete später selbst durchzuführen. Das kommt allen Teilnehmerinnen besonders zugute, wenn im Seminar freiwillige Paare die Dialoge mit Unterstützung von Psychotherapeutinnen demonstrieren.

 

Wo wir verletzt wurden, entdecken wir immer auch ein Talent

 

Für jede seelische Wunde hat uns die Natur immer auch ein Talent mitgegeben, mit dem wir diese Wunde heilen können. Außerdem bleiben andere Talente vergraben oder sie sind verloren gegangen, solange diese Wunde offen ist. Wir können sie nicht für unser persönliches Wachstum nutzen. Wir haben also alle das Potenzial, an den positiven und auch an den negativen Erfahrungen unserer Vergangenheit zu wachsen. Das soll das Verhalten der Eltern nicht entschuldigen. Es soll vielmehr klar machen, wie sehr es sich lohnt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich zu versöhnen.

 

 

EINIGE RÜCKMELDUNGEN VON TEILNEHMER/INNEN VOM GWS (GENERATIONEN IM DIALOG-WORKSHOP)

 

Anna, 72 Jahre (Mutter von Andrea):

Ich war mit meiner Tochter beim GWS, weil sie das wollte. Es war für uns beide eine wunderbare Möglichkeit zu lernen, unsere Gefühle füreinander (wieder) zu entdecken, diese anzusprechen und auch zeigen zu können. Die Reise in die Kindheit beim ersten von den drei Dialogen war für mich besonders spannend. Sie gab mir so viel Klarheit und Aufschluss für die Probleme der letzten Jahre zwischen uns. Vieles, was sie mir erzählte, erstaunte mich sehr und ich hätte mir nie gedacht, dass sie so manches von früher gekränkt hat. Als ich ihr im nächsten Dialog dann aus meiner Kindheit erzählte, wurde wiederum meiner Tochter vieles klar, warum ich so handelte und bin, wie ich eben bin. Es war für mich gut, ihr von meiner Geschichte und der Beziehung zwischen ihrem Vater und mir zu erzählen. Das war sehr heilend. Man lernt in diesem Workshop, dem anderen wirklich wertschätzend zuzuhören. Ich kann das allen Leuten empfehlen, die liebevoller und verständnisvoller miteinander umgehen möchten. Die professionelle Leitung der Psychotherapeutinnen Frau Dr. Neumann und ihrer Kollegin, Frau Dr. Weis-Danhofer, war stets unterstützend, um sich all das sagen zu trauen, was einem schon lange auf der Zunge lag. Am Ende waren meine Tochter und ich sehr stolz, dass wir diese Beziehungsarbeit gemacht haben!

Andrea, 39 Jahre (Tochter von Anna):

 

Ich war mit meiner Mutter beim GWS. Für mich waren die drei angeleiteten Dialoge, bei denen uns die Psychotherapeutinnen unterstützten, sehr hilfreich, meiner Mutter all das sagen zu können, was schwierig für mich war und was ich mich seit meiner Kindheit nicht traute, ihr mitzuteilen. Ich hatte nämlich im Kindergarten ein Missbrauchserlebnis und schämte mich mein ganzes Leben dafür. Damals sagte mir derjenige, dass ich nieman­dem davon erzählen darf. Und ich hielt mich all die Jahre daran, bis zu diesem Dialog beim GWS. Ich bin so froh, dass ich das endlich meiner Mutter mitteilen konnte. Mein Herz schlug wie wild dabei, aber sie hat das alles sehr verständnisvoll aufgenommen und mich danach getröstet. Diese Reaktion von ihr hat mich riesig erleichtert. Obwohl auch andere TeilnehmerInnen bei dem Workshop ihre Dialoge teilweise im selben Raum gemacht haben, fühlte ich mich mit der therapeu-tischen Assistenz ganz sicher und geschützt, und nicht durch die anderen gestört. Im Gegenteil, ich fand den Austausch nach den Dialogen in der Gruppe interessant und hilfreich. Die anderen geben ebenfalls Kraft, um heikle Dinge leichter ansprechen zu können (weil das dort ja schließlich jeder macht); das hätte ich alleine nicht gemacht und daher auch nicht geschafft. Für mich war der Workshop eine wunderbare Möglichkeit, mit meiner Mutter zu noch mehr Nähe zu finden!

 

Gerhard, 43 Jahre (Vater von Florian):

 

Meine Frau und ich ließen uns vor etwa einem Jahr scheiden. Die 25jährige Tochter verkraftete das besser, aber mein Sohn Florian verschloss sich mir gegenüber komplett. Er wurde sehr aggressiv und in der Schule brachte er gar nichts mehr auf die Reihe. Nach einem heftigen Streit zwischen uns lief er sogar einmal von zu Hause weg. Ich war verzweifelt. Ich hatte keinen Draht mehr zu ihm und ich spürte, dass er mich wegen der Scheidung hasste. Wir hatten mehrere Wochen keinen Kontakt miteinander. Ich entschloss mich, vor etwa drei Monaten eine Psychotherapie zu beginnen. Bei meiner Therapeutin hörte ich das erste Mal von dem Generationenwork-shop. Ich spürte sofort, dass das für Florian und mich vielleicht eine Möglichkeit wäre, wieder in Kontakt zu kommen und mithilfe pro-fessioneller Begleitung über unsere Probleme zu sprechen. Gott sei Dank nahm er meine Einladung dazu an. Bei diesem Workshop gab es durch die angeleiteten Dialoge Raum, all das anzusprechen, was zwischen uns lag. Ich verstehe nun, welche Probleme mein Sohn mit mir und der Scheidung hatte und auch alle Beweggründe, weshalb er davonlief und mit mir daraufhin den Kontakt abbrach. Es gab viele Tränen von uns beiden, die aber letztendlich heilsam waren. Wir verließen den GWS in einer neuen Verbundenheit, die wir bisher noch nicht erlebt hatten. Dieser Workshop war damals für mich die einzige Möglichkeit, dass mein Sohn überhaupt bereit war, mit mir über all das zu sprechen; ich kann diese wunderbare Arbeit nur empfehlen!

 

Florian, 19 Jahre (Sohn von Gerhard):

Ich habe die Scheidung meiner Eltern vor cirka einem Jahr über-haupt nicht verstanden und verkraftet. Sie haben zwar die ganze Zeit gestritten, das nervte mich schon sehr; aber das machten die Eltern meiner Freunde  auch und sie haben sich deswegen nicht gleich scheiden lassen. Ich war richtig sauer deswegen, denn es gab ja auch viele gute Zeiten miteinander. Nach dieser Scheidung wollte mich jeder auf seine Seite ziehen. Mein Vater schimpfte bei mir über meine Mutter und eine Mutter über meinen Vater. Das machte mich fix und fertig, sodass ich sogar meine Matura nicht schaffte. Ich hatte einfach keinen Kopf zum Lernen. Als mich mein Vater deswegen auch noch beschimpfte, rastete ich aus und lief von zu Hause weg. Ich wohnte einige Wochen bei meinem Freund. Schließlich schrieb mir mein Vater von der Möglichkeit dieses Generationenworkshops, und dass dieser von zwei Therapeutinnen geleitet wird und man bei den gemeinsamen Gesprächen von ihnen unterstützt wird. Mit flauem Gefühl im Magen sagte ich schließlich zu. Mein Vater erzählte mir so vieles aus seinem Leben, wovon ich bisher keine Ahnung hatte. Und er hat auch mir bei den Dialogen endlich einmal wirklich zugehört. Das tat gut. Ich verstehe jetzt viel besser, weshalb er uns verlassen hat – und dass das nichts mit mir zu tun hatte (das tat gut, weil ich große Schuldgefühle wegen der Scheidung hatte). Die Tage im GWS waren zwar anstrengend, aber sie haben sich voll gelohnt. Der GWS ist echt cool, auch für junge Menschen (man kann ihn ab 18 Jahren machen)!

 

Elisabeth, 51 Jahre (Mutter von Florina):

Ich hatte bis zum GWS gar keine Erfahrung mit solch psychol-ogischen Seminaren und kam eigentlich nur, weil meine Tochter mich darum ausdrücklich gebeten hat. Wohl fühlte ich mich bei der Hinfahrt zur Praxis nicht sehr. Aber schon beim Ankommen wurde ich von Dr. Neumann und Dr. Weis-Danhofer sehr freundlich empfangen und in der Gruppe fühlte ich mich auch gleich wohl. Alle waren sehr freundlich und wohlwollend zueinander. Besonders hilfreich fand ich am ersten Tag die Aufteilung in die „Eltern- und Töchter/ Söhne“-Gruppe, weil ich dabei Gleichgesinnte fand, die auch keinerlei Erfahrung mit solchen Psycho-Seminaren hatten; das erleichterte mich. Die drei angeleiteten Dialoge danach gaben mir Struktur und halfen mir, Dinge meiner Tochter mitzuteilen, die ich ihr sonst nie gesagt hätte. Die Therapeutin, die bei meiner Tochter und mir bei den Dialogen dabei-saß, begleitete uns einfühlsam und liebevoll. Meine Tochter erzählte mir im ersten Dialog von einer für sie belastenden Situation aus ihrer Kindheit, die sie schon lange mit sich trug. Zuerst konnte ich das schwer annehmen, weil ich zu einem Großteil dazu beigetragen habe, was damals passiert ist. Danach tat mir das, und natürlich speziell sie, sehr leid. Durch meine Tränen und mein Mitgefühl schließlich konnte sie mir verzeihen – und mir fiel ein Stein vom Herzen (ich spürte nämlich schon lange, dass etwas zwischen uns lag, begriff aber bis dahin nicht, was das sein könnte). Ich bin sehr froh, dass ich diese ehrlichen Gespräche mit meiner Tochter geführt habe. Wenn wir uns jetzt umarmen, fühlt sich das echt an, weil nichts mehr zwischen uns steht. Vielen Dank an die beiden Therapeutinnen für ihre professionelle und liebevolle Begleitung. Eine tolle Arbeit!

 

Florina, 25 Jahre (Tochter von Elisabeth):

Ich wollte meiner Mutter schon lange etwas erzählen, was mich jahrelang gekränkt hat. Dabei handelte es sich um etwas, was bei einer Familienfeier passierte. Meine Mutter kann manchmal ganz schön kalt sein und merkt das aber nicht. Ich wurde sehr streng von ihr erzogen und konnte in der Kindheit - und eigentlich auch im Jugendalter - nicht wirklich meine Meinung sagen, weil sie mir dann sofort das Wort verboten hatte. An meinen Vater kann ich mich nicht erinnern, er hat uns, als ich ca. ein Jahr alt war, wegen einer anderen Frau verlassen. Meine Mutter war seither Alleinerzieherin und hatte nie wieder einen neuen Partner. Also haben wir einerseits ein sehr enges Verhältnis, anderer­seits war ich ihr oft ausgeliefert, weil ja sonst niemand da war, der mir beistehen konnte (meine Großeltern leben alle nicht in Wien, sondern in Salzburg und Tirol). Bei dem GWS traute ich mich erstmals, meiner Mutter all das zu sagen, was mich aus meiner Kindheit und bis heute belastet. Dass ich nie meine Meinung sagen konnte und dass ich deswegen eine sehr unsichere und ängstliche Frau geworden bin. Da sie bisher nicht verstehen konnte, weshalb das so ist – und dass sie viel an dieser Entwicklung von mir beitrug – zeigte sie das erste Mal im Leben Verständnis für mich und meine Situation. Und durch die wertschätzende und liebevolle therapeutische Unterstützung in dem GWS sagte ich ihr all das, was ich jahrelang hinunterschluckte. Ich sah ihre Trauer im Gesicht und allein das wirkte für mich heilsam. Zum Schluss dieses Workshops umarmten wir uns und versprachen einander, von jetzt an eine Beziehung auf Augenhöhe zu führen, ohne Abwertungen mehr. Ich bin für diese Arbeit so dankbar und hoffe, nun endlich mehr Selbstbewusstsein zu bekommen! 

Dr. Karin Neumann

+43 (0) 676 7613898

2380 Perchtoldsdorf
bei Wien

Elisabethstrasse 109

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